Stellungnahme der Mobilen Beratung Niedersachsen

Die Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie nimmt in Niedersachsen einen stetig steigenden Bedarf bei Unterstützungs- und Beratungsangeboten im Kontext
Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus war. Neben Anfragen zum Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Schule suchen auch
Betroffene von physischer und psychischer Gewalt Rat und Unterstützung.

Um allen direkt und indirekt Betroffenen von Antisemitismus, Rassismus, Homofeindlichkeit und Antifeminismus vor Ort schnell und vertrauensvoll helfen zu können, braucht es ein zuverlässiges
Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Unterstützungsangeboten. In Niedersachsen ist dies – ebenso wie in den anderen Bundesländern – insbesondere die Mobile Beratung und die Betroffenenberatung,
die ein unbürokratisches und niedrigschwelliges Angebot bereithalten.

Die ersatzlose Streichung der Finanzierung der Betroffenenberatung RespAct in Niedersachsen sehen wir daher mit Sorge. Niedersachsen braucht eine etablierte, zuverlässige und niedrigschwellig
ansprechbare Struktur für Betroffene von antisemitischer, rassistischer und rechtsextremer Gewalt. Um zuverlässige Beratungsstrukturen in Niedersachsen vorzuhalten braucht es neben der Stabilisierung
etablierter Angebote auch die langfristige und planbare Finanzierung und Erweiterung durch Bundes- und Landesmittel.


Für die Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie:
Ruben Obenhaus (Projektleitung)

E-Mail: info@mbt-niedersachsen.de
Telefon: 0179 728 14 04

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